Der Fall in Kurzform – die Version aus 2016


Die aufgedeckten ´Missstände´

Wie bei VW geht es auch hier um die mit Vorsatz betriebene gesetzwidrige Freisetzung von Schadstoffen aus Abgasen, allerdings in einer deutlich größeren Dimension, nämlich aus deutschen Großkraftwerken, speziell aus Steinkohlekraftwerken.

Gerade im Zeitalter des Klimawandels stellt die wissentliche und vorsätzliche Umgehung der entsprechenden Immissionsschutz-Gesetze einen für die Gesamtgesellschaft nicht hinnehmbaren Extrem-Missstand dar. Das Ganze kann nur ´funktionieren´, wenn staatliche Aufsichts-/Überwachungsbehörden ´bewusst weggucken oder selbst manipulieren´ und wenn weitere Tathelfer für Vertuschungen sorgen.

All dies ist bewiesene Tatsache – und kann hier oder bei aufpunkt.de nachgelesen werden.

Einen weiteren Missstand – als Folgeschaden – stellt der beabsichtigte Abbau von Naturgips dar,  Würden die REAs der Steinkohlekraftwerke regelgerecht betrieben, so wäre ein jeglicher weiterer Rückgriff auf Naturgips vollkommen überflüssig. Der Winkelberg müsste nicht weichen.

Und es geht nicht nur um ein einzelnes Kraftwerk. Die Vorwürfe betreffen eine ganze Reihe von Kraftwerken mit einer installierten Leistung von ca. 10.000 MWel.

Uwe Witteck, der Verfasser von Lippekanal.de hat auf seiner (weiteren) Internetpräsenz  aufpunkt.de bereits seit 2013 über einen Kraftwerks-Abgas-Skandal in deutschen Großkraftwerken berichtet/recherchiert, exemplarisch im Detail am Beispiel des Steag Kraftwerks Lünen. Inzwischen ist sicher, dass die dort veröffentlichten Mißstände von der branchenführenden Kreislaufwirtschafts-Logistik und den staatlichen Aufsichtbehörden ´aktiv´ unterstützt wurden/werden. Und wohl auch von der Staatsanwaltschaft.

Die durch den ´Kraftwerks-Abgas-Skandal´ gesetzwidrig  in die Umwelt gelangte Schadstoffmenge beträgt ein Mehrfaches gegenüber dem VW-Skandal.

Der ´Deal´ erfüllt in jeglicher Beziehung die Definitionen von ´Organisierter Kriminalität´. Und das in einer besonders schlimmen Form durch die aktive Mitwirkung/Duldung durch die Aufsichtsbehörden sowie durch die Vereitelung von Bestrafung im Amt durch die Justizbehörden, d.h. der Staatsanwaltschaft. Ein wahrlich ´Demokratie-zersetzender Cocktail´.

Es besteht der begründete Verdacht, dass der Schaden weit über den kriminellen Hintergrund, weit in die Grundstrukturen unseres demokratischen Rechtsstaates reicht.

Die Repressalien sind in vollem Gange (Täter-/Opfer-Umkehr)

Während die Staatsanwaltschaft Bochum die – mit einer erdrückenden Beweislast – eingereichte Strafanzeige gegen die Umweltsünder (Steag …) ohne besondere Prüfung einstellte, so hat die gleiche Staatsanwaltschaft den Whistleblower Uwe W. zur Anklage vor das Amtsgericht Recklinghausen gebracht.

Dabei ´bedient sich´ der Ankläger einer jungen Frau J. W. aus Recklinghausen ´als Mittel zum Zweck´ . Fr. J. W. hatte Anfang 2015 mehrere Strafanzeigen gegen Uwe W. erstattet, jedes Mal ohne belastbare Beweise.

Inzwischen wurde Uwe W. mehrfach unter unsäglichen Umständen strafrechtlich verurteilt.